Allgemeine Reisebedingungen der Firma Studienreisen Passepartout (nachstehend SRP)

 

 

1. Abschluss eines Reisevertrages

 

Mit der Anmeldung bietet der Kunde SRP den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich, fernmündlich oder auf elektronischem Weg (E-Mail, Internet) vorgenommen werden. Sie erfolgt durch den Anmelder auch verbindlich für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtungen der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch SRP zustande. Die Annahme bedarf keiner bestimmten Form. In der Regel wird SRP dem Kunden eine schriftliche Reisebestätigung aushändigen. Weicht der Inhalt der Bestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot von SRP vor, an das SRP für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Bei kurzfristigen Buchungen beträgt die Bindungsfrist 2 Tage. Der Reisevertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfrist die Annahme ausdrücklich erklärt, Zahlung leistet, bzw. die Reise antritt.

 

 

2. Bezahlung

 

SRP hat zur Sicherung der Kundengelder eine Insolvenzversicherung bei der Travelsafe GmbH abgeschlossen.

 

Mit Vertragsabschluss und Aushändigung eines Sicherungsscheines wird eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises fällig. Weitere Zahlungen werden zu vereinbarten Terminen, Restzahlungen bei Aushändigung oder Zugang der Reiseunterlagen 4 Wochen vor Reisebeginn fällig, sofern die Reise nicht mehr aus den in Nummer 7.b) genannten Gründen abgesagt werden kann. Sollte sich die Aushändigung der Reiseunterlagen aus Gründen, die SRP nicht zu vertreten hat, verzögern, wird die Restzahlung dennoch fällig. SRP wird dem Kunden die Gründe hierfür nennen.

 

Falls eine Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung eingeschlossen ist und der Reisepreis 75 EUR nicht übersteigt, ist die Aushändigung eines Sicherungsscheines nicht vorgeschrieben und entfällt somit.

 

Zahlungen können per Überweisung oder SEPA-Lastschriftverfahren ohne Erhebung zusätzlicher Kosten von SRP erfolgen. Zahlungen mit Kreditkarten sind nicht möglich.

 

Kommt der Kunde mit der Zahlung des Reisepreises teilweise oder vollständig in Verzug, ist SRP nach Mahnung und Fristsetzung berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und Schadensersatz entsprechend Nummer 5.2 zu verlangen.

 

 

 

3. Leistungen

 

Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung, bzw. der Reisebestätigung. Diese Angaben sind für SRP bindend. SRP behält sich jedoch  vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluß eine Änderung der Ausschreibung zu erklären, über die der Kunde vor Buchung selbstverständlich informiert wird.

 

Die Beförderung des Kunden erfolgt entsprechend der Bedingungen des jeweiligen Beförderungsunternehmens, die auf Wunsch zugänglich gemacht werden können. Hotel-, Orts- oder sonstige Prospekte, die nicht von SRP herausgegeben werden, sind für SRP nicht bindend. Besondere Kundenwünsche müssen durch SRP ausdrücklich schriftlich bestätigt werden, um Vertragsbestandteil zu werden. Leistungen, die der Kunde als Fremdleistungen direkt bei Drittunternehmen bucht, gehören nicht zum Leistungsumfang von SRP.

 

 

4. Leistungs- und Preisänderungen

 

4.1 Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von SRP nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Nachträgliche Änderungen der Katalogangebote (Berichtigung von Irrtümern und Rechenfehlern) bleiben bis zur schriftlichen Bestätigung durch SRP vorbehalten.

 

Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. SRP verpflichtet sich, den Kunden über Leistungsänderungen und/oder abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Im Fall einer nachträglichen, erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn SRP eine solche Reise ohne Mehrpreis anbieten kann. Gegebenenfalls wird dem Kunden eine kostenlose Umbuchung angeboten. 

 

4.2 SRP bleibt vorbehalten, den im Reisevertrag vereinbarten Reisepreis bei einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, der gesetzlichen Mehrwertsteuer, der Kurtaxe oder Beherbergugszuschlägen sowie einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse entsprechend wie folgt zu ändern.  Erhöhen sich die Treibstoffkosten, so kann SRP den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:

 

a) bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann SRP vom Kunden den Erhöhungsbetrag verlangen.

 

b) in anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für  den Einzelplatz kann SRP vom Kunden verlangen.

 

Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber SRP erhöht, so kann der Reisepreis um den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt werden.   Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrages kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht werden, in dem sich die Reise für SRP verteuert hat. Eine Erhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsschluss für SRP nicht vorhersehbar waren. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises wird SRP den Kunden unverzüglich informieren. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurück zu treten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn SRP in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis.

 

4.3 Der Kunde hat die unter 4.1 und 4.2 genannten Rechte unverzüglich gegenüber SRP geltend zu machen.

 

 

5. Rücktritt

 

5.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei SRP. Der Rücktritt ist formlos möglich, die Schriftform wird jedoch empfohlen. Sofern der Kunde aus Gründen zurücktritt,  die nicht von SRP zu vertreten sind und es sich nicht um einen Fall Höherer Gewalt handelt, so kann SRP angemessenen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen verlangen. Rücktrittskosten sind vom Kunden auch zu zahlen, wenn sich der Kunde nicht rechtzeitig zu den mit den Reisedokumenten bekannt gegebenen Zeiten am jeweiligen Abflughafen oder Abreiseort einfindet.

 

5.2 Die pauschalierten Reiserücktrittskosten betragen:

 

Bei Flugreisen mit Charter- oder Linienfluggesellschaften sowie kombinierte Flug-, Bahn- und/oder Busreisen  

 

bis 31. Tag vor Reiseantritt 20 % des Gesamtpreises
ab dem 30. Tag vor Reiseantritt 40 % des Gesamtpreises
ab dem 24. Tag vor Reiseantritt 50 % des Gesamtpreises
ab dem 17. Tag vor Reiseantritt 60 % des Gesamtpreises
ab dem 10. Tag vor Reiseantritt 80 % des Gesamtpreises
ab dem 3. Tag vor Reiseantritt bzw. bei Nichtantritt der Reise 90 % des Gesamtpreises.

 

Bei bestimmten Fluglinien müssen die Kunden sofort namentlich eingebucht werden. In diesem Fall sind weder eine Stornierung noch eine namentliche Umbuchung möglich und der Kunde muss den gesamten Flugpreis bei Rücktritt von der Reise bezahlen. Der Reiseveranstalter wird den Kunden jedoch in diesen Fällen vor Buchung schriftlich informieren.

 

Bei Busreisen

 

bis 30. Tag vor Reiseantritt 10 % des Gesamtpreises
bis 21. Tag vor Reiseantritt 20 % des Gesamtpreises
bis 14. Tag vor Reiseantritt 30 % des Gesamtpreises
bis 1 Tag vor Reiseantritt bzw. bei Nichterscheinen 80 % des Gesamtpreises

 

Bei See- und Flusskreuzfahrten

 

bis 120. Tag vor Reiseantritt 5 % des Gesamtpreises
bis 61. Tag vor Reiseantritt 40 % des Gesamtpreises
bis 31. Tag vor Reiseantritt 60 % des Gesamtpreises
bis 15. Tag vor Reiseantritt 80 % des Gesamtpreises
bis 1 Tag vor Reiseantritt bzw. bei Nichtantritt der Reise werden 90 % des Gesamtpreises fällig.

 

Die pauschalierten Rücktrittskosten betragen in jeden Fall mindestens 50,00 pro Person.

 

Eintrittskarten für Konzert- Opern-, Theater- oder ähnliche Veranstaltungen müssen voll bezahlt werden, inkl. evtl. Gebühren soweit sie nicht zurückgegeben bzw. anderweitig verkauft werden können. Sollten Stornokosten anfallen, werden diese mit dem entsprechenden Beleg an den Kunden weiterbelastet.

 

5.3 In jedem Fall bleibt es dem Kunden unbenommen, den Nachweis zu führen, daß SRP keine oder wesentlich geringere Kosten, als die geforderte Pauschale. Die beim Rücktritt des Kunden vom Reisevertrag anfallenden Rücktrittskosten sind sofort fällig. 

 

5.4 Bis zum Reisebeginn (unter Berücksichtigung des für die Organisation erforderlichen Zeitraums) kann der Kunde verlangen, dass statt seiner Person ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt, sofern nicht gem. Ziff 5.2 eine Umschreibung aufgrund der Flugbedingungen ausgeschlossen ist. SRP kann dem Eintritt des Dritten außerdem widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt und/oder der Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.  Tritt eine dritte Person in den Vertrag ein, so haften diese und der Kunde (Anmelder) gegenüber SRP als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. Zusätzlich gilt ein Bearbeitungsentgelt von 30,- EUR pro Vorgang als vereinbart. Es bleibt dem Kunden unbenommen, den Nachweis zu führen, dass SRP keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind.

 

 

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

 

Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen Gründen nicht in Anspruch, so wird sich SRP bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn eine Erstattung nicht möglich gemacht werden kann.

 

 

7. Rücktritt und Kündigung durch SRP

 

SRP kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:

 

a) Ohne Einhaltung einer Frist

 

Wenn der Kunde die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung durch SRP und/oder die Agentur vor Ort nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt SRP deshalb den Vertrag, so behält SRP den Anspruch auf den Reisepreis, muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt werden. Etwaige Mehrkosten für den Rücktransport trägt der Kunde.

 

b) Bis 2 Wochen vor Reiseantritt

 

Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl, wenn in der Reiseausschreibung für die entsprechende Reise auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird, sowie auf den Zeitpunkt, bis zu dem SRP vom Vertrag zurücktreten kann. In jedem Fall ist SRP verpflichtet, den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Bereits geleistete Zahlungen auf den Reisepreis erhält der Kunde zurück

 

 

8. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

 

Wird die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl SRP als auch der Kunde den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann SRP für die bereits erbrachten oder zu Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Weiterhin ist SRP verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfaßt, den Kunden zurückzubefördern.

 

 

9. Haftung von SRP

 

SRP haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns für: (1) Die gewissenhafte Reisevorbereitung (2) die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger (3) die Richtigkeit der Beschreibung aller angegebenen Reiseleistungen, sofern SRP nicht gemäß Ziff. 3  vor Vertragsschluß eine Änderung erklärt hat (4) die ordnungsgemäß Erbringung der vereinbarten Reiseleistungen.

 

 

10. Haftungsbeschränkung

 

10.1 SRP haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die nicht Bestandteil des Reisevertrages sind und die der Kunde direkt gebucht und in Anspruch genommen hat (z.B. Sportver­anstaltungen, Ausflüge, Besuche etc.).

 

10.2 Die vertragliche Haftung von SRP ist bei anderen als Körperschäden auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit SRP für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtver­letzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungs­gehilfen (beispielsweise Leistungsträger) verantwortlich ist.

 

10.3 Für alle gegen SRP gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist die Haftung auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche aufgrund internationaler Abkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.

 

10.4 Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf solchen beruhende gesetzliche Vorschriften, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist, so kann sich SRP hierauf berufen.

 

10.5 Sofern SRP vertraglicher Luftfrachtführer ist, regelt sichdie Haftung von SRP nach den Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes, demAbkommen von Warschau in der Fassung von Den Haag, soweit dieses noch Anwendungfindet, oder insbesondere des Montrealer Übereinkommens. Kommt SRP die Stellung eines vertraglichen Reeders zu, so regelt sich dieHaftung nach den jeweils anwendbaren besonderen internationalen Abkommen oderauf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften (z. B. nach den Bestimmungen desHGB sowie nach den Bestimmungen des Binnenschifffahrtsgesetzes).

 

10.5 Die Beteiligung an Sport- und anderen Ferienaktivitäten muss der Kunde selbst verantworten. Sportanlagen, Geräte und Fahrzeuge sollte der Kunde vor Inanspruch­nahme überprüfen. Für Unfälle, die bei Sportausübungen und anderen Ferienaktivitäten auftreten, haftet SRP nur, wenn SRP ein Verschulden trifft.

 

 

11. Versicherungen

 

Sofern nicht anders erwähnt, sind im Reisepreis keine Versicherungen eingeschlossen. SRP empfiehlt dem Kunden ausdrücklich den Abschluss folgender Versicherungen:

 

-       Reiserücktrittkostenversicherung,

 

-       Reisegepäckversicherung,

 

-       Reiseabbruchversicherung,

 

-       Reiseunfallversicherung,

 

-       Reisekrankenversicherung.

 

 

 

12. Obliegenheiten des Kunden / Fristen

 

12.1 Der Kunde hat SRP umgehend davon in Kenntnis zu setzen, wenn er die erforderlichen Reiseunterlagen (Flugscheine, Leistungsgutscheine, Rail & Fly Pick-up Nummern und Reiseinformationen) spätestens 5 Werktage vor Reiseantritt nicht erhalten hat. In diesem Fall werden die Reiseunterlagen, Zahlungseingang bei SRP vorausgesetzt, sofort per E-Mail zugesandt.

 

12.2 Werden Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Kunde Abhilfe verlangen. Der Kunde ist verpflichtet, SRP einen aufgetretenen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Die Anzeige hat gegenüber der Reiseleitung vor Ort, deren Kontaktdaten in den Reiseunterlagen stehen, zu erfolgen. Ist eine Reiseleitung nicht vorhanden oder erreichbar, so sind etwaige Reisemängel SRP an dessen Sitz zur Kenntnis zu geben.

 

Vertragliche Minderungsansprüche (§§ 651c - 651f BGB) sind ausgeschlossen, sofern der Kunde die Mängelanzeige schuldhaft unterlässt. SRP kann die Abhilfe auch in der Weise schaffen, dass eine gleichwertige oder höhere Ersatzleistung erbracht wird, soweit dies für den Kunden zumutbar ist. Zur Abhilfe ist SRP nicht verpflichtet, wenn der Reisemangel bewusst wider Treu und Glauben herbeigeführt wurde bzw. die Abhilfe eine unzulässige Vertragsänderung darstellt. Die örtliche Reiseleitung ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dieses möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche des Kunden anzuerkennen.

 

12.3 Will ein Kunde den Reisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 615c BGB bezeichneten Art nach § 615e BGB oder aus wichtigem, SRP erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen, hat der Kunde SRP zuvor eine angemessene Frist zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von SRP verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, für SRP erkennbares Interesse des Kunden gerechtfertigt ist.

 

12.4 Bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen ist der Kunde verpflichtet, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuell entstehenden Schaden so gering wie möglich zu halten. Insbesondere hat er SRP auf die Gefahr eines Schadens aufmerksam zu machen.

 

12.5 Sofern das Gepäck des Kunden bei Flugreisen verloren geht, beschädigt wird oder nicht rechtzeitig ankommt, muss der Kunde unverzüglich eine schriftliche Schadensanzeige (P.I.R.) vor Ort bei der Fluggesellschaft, die die Beförderung durchgeführt hat, vornehmen. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckverlust binnen 7 Tagen, bei Verspätungen innerhalb von 21 Tagen nach Aushändigung, zu erstatten. Fluggesellschaften lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadenanzeige nicht ausgefüllt worden ist. SRP übernimmt keine Haftung für den Verlust bzw. die Beschädigung von Wertgegenständen oder Geld im aufgegebenen Gepäck, wenn jene bei der Aufgabe des Gepäckstücks auf dem Flugschein nicht ausdrücklich vermerkt worden sind. Im übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck SRP bzw. der Reiseleitung unverzüglich anzuzeigen.

 

12.6 Ansprüche in Fällen der Nichtbeförderung, Annulierung und Verspätungen aus der EU Verordnung Nr. 261/2004 sind ausschließlich an die ausführende Fluggesellschaft zu richten.

 

12.7 Möchte der Kunde Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Leistungserbringung geltend machen so muss er diese, möglichst schriftlich, innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vereinbarten Reiseende gegenüber SRP geltend machen.

 

Studienreisen Passepartout
Inhaberin: Christa Gölden
Steinsstraße  61
41199 Mönchengladbach
Tel.: 00 49 2166 8556 181
info@studienreisen-passepartout.com
www.studienreisen-passepartout.com

 

Eine Mängelanzeige während der Reise, gegenüber dem Leistungsträger oder gegenüber dem vermittelnden Reisebüro ist dazu nicht ausreichend. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde vertragliche An­sprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert worden ist. Dies gilt jedoch nicht für die Anmeldung von Schadensersatzansprüchen wegen Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen bei Gepäck oder Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen. Diese sind binnen 7 Tagen bei Gepäckverlust, bei Gepäckverspätung binnen 21 Tagen nach Aushändigung zu melden

 

12.8 Vertragliche Ansprüche des Kunden nach den §§ 651c - 651f BGB verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Schweben zwischen dem Kunden und SRP Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder SRP die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühesten drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein. Ansprüche des Kunden nach den §§ 651c bis 651f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung von SRP oder eines SRP zuzurechnenden gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen, verjähren nach 2 Jahren.Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer grobfahrlässigen Pflichtverletzung von SRP oder auf einer vorsätzlichen odergrob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfenvon SRP beruhen. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren nach 3 Jahren.

 

 

13. Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens

 

Die Verordnung (EG) Nr. 2111/2005 zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luft­fahrtunternehmens verpflichtet SRP, den Kunden über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeför­derungs­leistungen bei der Buchung zu informieren.

 

Steht bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, so ist SRP verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaft(en) zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden.

 

Sobald SRP bekannt ist, welche Fluggesellschaft den Flug durchführen wird, hat SRP den Kunden zu informieren. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, muss SRP den Kunden über den Wechsel informieren. SRP hat unverzüglich alle angemessenen Schritte einzuleiten, um sicherzustellen, dass der Kunde so rasch wie möglich über den Wechsel unterrichtet wird. Im Rahmen des Codesharings ist es möglich, dass die von SRP genannte Fluggesellschaft den Flug ganz oder teilweise durch verbundene Fluggesellschaften durchführen lässt. SRP wird dem Kunden dies schnellstmöglich nach Kenntnis mitteilen. Eine Leistungsänderung ist damit nicht verbunden.

 

Die sogenannte „Black List“ kann über die Internetseiten der Europäischen Kommision (www.air-ban.europa.eu) oder des Luftfahrt-Bundesamtes (www.lba.de) abgerufen werden.

 

 

14. Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsbestimmungen

 

SRP ist verpflichtet, den Kunden über die Pass- und Visaerfordernisse, sowie über gesundheitspolizeiliche Formalitäten, die für die Reise und den Aufenthalt erforderlich sind, zu informieren.  Der Kunde ist jedoch für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vor­schriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu Lasten des Kunden, ausgenommen, wenn sie durch eine Falsch- oder Nichtinformation durch SRP bedingt sind. Bei Ausreise aus Deutschland müssen Personalausweis und Reisepass in der Regel mindestens noch 6 Monate gültig sein. Die vorstehende Informationsverpflichtung von SRP gilt nur für deutsche Staatsangehörige. Nichtdeutsche Staatsangehörige haben bei den jeweils zuständigen Botschaften/Konsulaten selbst und auf eigene Verantwortung Auskunft über die Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften einzuholen und die erforderlichen Fristen einzuhalten. Sollten Einreisevorschriften einzelner Länder vom Kunden nicht eingehalten werden, so dass die Reise deshalb nicht durchgeführt werden kann, kann SRP den Kunden mit den entsprechenden Rücktritts­kosten gem. Ziff. 5 belasten.

 

SRP haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa, Reisegenehmigungen und sonstigen Dokumenten durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde SRP mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass SRP eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat.

 

Der Kunde ist verpflichtet, sowohl die Zollbe­stimmun­gen des bereisten Landes als auch die des Heimatlandes zu beachten. Er ist verpflichtet, sich selbst über die geltenden Vorschriften zu informieren.

 

Der Kunde sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahren Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.

 

 

15. Rechtswahl

 

Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und SRP findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis. Soweit bei Klagen des Kunden gegen SRP im Ausland für die Haftung von SRP dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Kunden ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

 

 

16. Gerichtsstand

 

16.1 Der Kunde kann SRP nur am Sitz des Unternehmens verklagen.

 

Gerichtsstand ist Mönchengladbach.

 

16.2 Für Klagen von SRP gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden, bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand Mönchengladbach vereinbart.

 

16.3 Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht,

 

a) wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Kunden und SRP anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Kunden ergibt oder

 

b) wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen im Mitgliedstaat der EU, dem der Kunde angehört, für den Kunden günstiger sind als die genannten Bestimmungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften.

 

 

17. Aufrechnungsverbot

 

Der Kunde ist nicht berechtigt gegen Ansprüche von SRP auf Zahlung des vereinbarten Reisepreises die Aufrechnung zu erklären, es sei denn, die Gegenforderung ist unbestritten oder rechtskräftig festgestellt.

 

 

18. Abtretungsverbot

 

Eine Abtretung jeglicher Ansprüche des Kunden aus Anlass der Reise, gleich aus welchem Rechtsgrund, an Dritte ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für mitreisende Familienangehörige.

 

 

19. Datenschutz

 

Personenbezogenen Daten, die der Kunde SRP zur Verfügung stellt, werden elektronisch erfasst, gespeichert, verarbeitet, Leistungsträgern übermittelt und genutzt, soweit dies zur Vertragsdurchführung erforderlich ist.

 

 

20. Allgemeine Bestimmungen

 

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages und dieser Bedingungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages und dieser Bedingungen zur Folge.

 

 

21. Hinweis für Verbraucher

 

Die Plattform zur außergerichtlichen Online–Streitbeilegung (sog. OS-Plattform) der EU-Kommission befindet sich unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/

 

SRP ist grundsätzlich nicht bereit und verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

 

 

22. Kontakt

 

Studienreisen Passepartout
Inhaberin: Christa Gölden
Steinsstraße  61
41199 Mönchengladbach
Tel.: 00 49 2166 8556 181
info@studienreisen-passepartout.com
www.studienreisen-passepartout.com

 

 

 

Stand August 2017

 


 


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Christa Gölden

Steinsstraße 61                                   

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